Amsterdam – Eine Liebeserklärung

Zwischen Coffeeshops und Rotlichtern.

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Amsterdam ist ein aufregendes Pflaster. Sobald man vom Vondelpark in die Stadt läuft, vorbei an Irischen Cafes und einem übergroßen Outdoorschachspiel zweier alter Männer, knapp einem Unfall mit einem Fahrradfahrer entronnen, schmeckt man schon die Veränderung in der Luft.

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Nein, damit meine ich keinen würzigen Geruch verursacht von den Coffeeshops, wo denkt ihr hin. Sondern das Gefühl verursacht von den gemütlichen hohen Häuserreihen, den Grachten, dem Gluckern des Wassers und den vorbeistampfenden Sightseeing-Booten, den liebevoll bepflanzten Hausboote, den von Drahteseln gesäumten Geländern, der Geschäftigkeit auf dem Blumenmarkt und der Ruhe auf den Grünflächen, die sobald das Wetter trocken genug ist, als Liegeflächen genutzt werden. An jeder Ecke wartet hier etwas Sehenswertes, ob es ein liebenswert verzierter Hauseingang, eines der vielen Museen oder einer der unzähligen verrückten Läden ist.

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Amsterdam du geile Sau!

 

Du bist so viel mehr als kiffende Touristen in überlaufenen Coffeeshops,
mehr als die Gruppen halbstarker, die durchs Rotlichtviertel streifen,
mehr als asiatische Busgruppen, die fluchtartig durch das Reichsmuseum stürmen
oder Kamikaze-Radfahrer auf den schmalen Straßen.

 

Du bist wie eine Tüte voller Süßigkeiten,

die bei jedem Griff eine Überraschung bereithält.

 

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Was tun in Amsterdam?

Einen Abend am Leidseplein sitzen und während deine Begleitung sich All-you-can-eat-Spearrips einverleibt, das Treiben vor den Bars, die Musik oder Künstlergruppen auf dem Platz und den Strom der Menschen beobachten.

Nachdem man die Bilder der großen Museen genossen hat, sich die Zeit nehmen, um die Besucher zu betrachten. Von der „Kultur-muss-sein“-Großfamilie, zu der Kunststudentin, die sich in den Farben der Sonnenblumenfehler verloren hat. Über den alten Mann, der sich auf der Bank ausruht, zu den laut scherzenden Freunden aus Fernost, die traubenartig durch den Raum wuseln, bis zu den ein einzelnen Verirrten, die lesend in der Ecke sitzen oder aus einiger Entfernung die Gesamtsituation beobachten. Ist man hier selbst etwa ein Ausstellungsstück geworden?
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Ab ans Meer – Zandvoort.
Nach den letzten Tagen im Auto und der verregneten Stadt ist der Moment, in dem ich hier am einsamen Strand sitzt so unwirklich. Es erinnert mich an den Film „Knocking on heavens door“. Strand, Meer, hinter uns ein Leuchturm und wir zwei Gestalten auf dem verlassenen Sand.

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Was findet sich sonst noch in Amsterdam?

Rijksmuseum, Blumenmarkt, Grachtenfahrt, Begjinghof, I am amsterdam: große Buchstaben, unpassende Umgebung!, Anne Frank Haus, Botanischer Garten, Das schmalste Haus der Stadt, Heineken Brauerei, Paradiso Musk Club, Jordaan, Vondelpark, Nieuwmarkt.

Und eine Frage zum Schluss:
Was ist das eigentlich für ein grauenhafter Name für einen Flughaben?!

Schönen Gruß,
Jan

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1 Comment

  • Reply
    Mah
    7. Mai 2014 at 9:43

    hach. ich war dieses Jahr zwar schon zweimal da, aber irgendwie kann man nie oft genug in Amsterdam vorbei schauen.

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