Irgendwo im Hochland

HortonPlains01Nach stundenlangem Getucker des Zuges spring ich endlich von Bord und lande in einem verschlafenen Nest namens Ohiya. Viel zu erzählen gibt es nicht, ich bin hier um die HurtonPlains zu sehen. Was ich jedoch noch nicht weiß, wie ich die Nacht verbringen werde. Nämlich in den Baracken gegenüber vom Bahnhof. Wie angenehm –  meine Augen jucken wie verrückt dank des dreckigen Betts und es ist arschkalt! Gleichzeitig regnet es die ganze Nacht – wenigstens ist das Dach dicht. Begeisterung für diesen Ort sinkt rapide.

Der Plan war es, um 5 aufzustehn, damit wir um Punkt 6 Uhr an dem Parkeingang sind, um zumindest etwas von den ersten Sonnenstrahlen mitzukriegen. HA! Aber sowas von verschätzt, es schifft am nächsten Morgen, da hilft pünktliches Aufstehn in aller Herrgottsfrühe auch nichts.

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Da bleibt nur abwarten und schwarzen Tee trinken, denn selbst in alle dicken Sachen eingemummelt, friert es mich trotzdem.
Eine Entscheidung muss her, also Aufbruch und hoffen, dass das Wetter es gut mit uns meint … die ersten Minuten im Park sind verregnet und windig. Doch dann die Rettung, der Wind treibt die Wolken Richtung Tal. HortonPlains03

Der Ausblick auf Worlds End (900m abfallende Klippen) ist beeindruckend, auch wenn bei meiner Höhenangst wieder alle Glocken läuten…
Die Wasserfälle (Baker Falls) sind riesig und rauschen mit einem Dröhnen in die Tiefe. Irgendwann kommt noch leicht die Sonne raus und wir schälen uns aus der Regenkluft.

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Abeschließend noch eine abenteuerliche Tuktukfahrt, zurück zum Bahnhof, Hab und Gut in den Rucksack packen und Sprint zum Zug.
Der kommt pünktlich – kaum zu glauben!

Und weiter gehts zum nächsten Abenteuer –

wieder in dem langsamen Zug mit Panoramaausblick.

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